auf zehenspitzen

Die Obacht meiner Pfeilblickferne verdichtet sich vor Deinem Blick
im Brennglas
scheint der Nasenwurzel Wölbung Dein Seelenbild zu fassen.
Kein Platz mehr bleibt dem Hinteraugenklar zum Atmen

presst hinaus auf Augenstielen
sucht Fenster in dem Spiegel Deines feil gebotenen Bildes
wohl bemessen
geschliffene Gedankenblitze.
Das Adernrot im Augenweiß
darf flackern nur nicht reißen, nicht betrüben Seelenglas
so flieht eine Deiner Federn

schon von mir gefangen
im Saugestirnenspinnennetz.

Mein Hüpfballherz auf Zehenspitzen bläht Wortbalkon und Horchgefälle
zu
Mauern

die Beute außer sich wie ich

verloren
nicht im Einwärtsfalten
erst gestohlen

Seelenbeute.

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