in sich ruhen

Einen Schritt
zurück tritt das Draußen
nun ist mein
Fühlgrenzband wieder fühlbar

ich falte mich ein
horche mich innerlich aus

meine Fingerkuppen
fremd auf meinen Wangen
außerhalb
ist nichts mehr Pfeilblick gleich entrückt.

Mein Inneres Spüren
erhebt sich
zieht Hauchduft
leicht den Kopf zu heben

schau ich mir
aus dem Seelenglasfenster
und spiegel mich in leiser Hinterglasmalerei

hier drin ist es warm
und ruhig

leicht wiegen die Atemgezeiten sich aus
und lauschen sich selbst

der Faden aus Sand rinnt lautlos
hernieder

durch den Willenstrichter schwebt nun
federgleich
getragen von Dir
Kraft
Ich Mir bin.

One Response to “in sich ruhen”

  1. blogpoesie sagt:

    Guter Text und gut, wenn man in sich hineinfühlen kann und dort einen Ort findet, der warm und ruhig ist.

    LG
    Petros

    PS: Mein Seelenglasfenster schaut nach draußen und das Zauberwort (meine Hoffnung) heißt Kreta.

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