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Archive für 8.11.2006
Zeitenwende
8.11.2006 von Gedanquill.
Oh, welche große,
tiefe
Wut!
regt sich unter feinem Zwirn
Lavaglut
kocht mir das Blut
giftet auf
mein Herz und Hirn.
Ist schon wieder Zeitenwende?
Schicksal, legst Lektionen auf
Lebensabschnitt
schon zu Ende?
Wohin führt der Dinge Lauf
Sei es Prüfung oder Zeichen
mag schon folgen, muss ich bleiben?
Wohin weichen,
was erreichen
Zufall oder Wegbereiter?
Ja, in mir ist Zeitenwende.
Wohin auch immer
muss ich
weiter.
Geschrieben in Nasqualmbluten | 4 Kommentare »
Fremdes Auge
8.11.2006 von Gedanquill.
Du fremdes Auge in meinem Gesicht
warum kennst Du mich,
ich kenn Dich nicht.
Ja, Dein Blick hat Macht gesehen.
Seelenschwärze?
Ich schaue weg, kann’s nicht verstehen.
Ein Glitzern, friert’s mich, fast schon kalt
bist Du nicht Vater?
Wo denn? Halt!
Ein Zug der Güte bricht den Blick
Augenlächeln,
bin zurück.
Gott sei Dank.
Geschrieben in Außer sich sein | Keine Kommentare »
Himmelsstürmer
8.11.2006 von Gedanquill.
Spannt er sich wie Holz der Eibe
bogen gleich
biegt sich der Leibe
Sprung hinauf
Himmelreich
Wolken nun wie Stuck und Stein
tief und ferne
Fallenbremse fürs Gebein
Wattetod - ausgelacht
Griff der Sterne.
Kein Gedanke an zurück
viel zu weit
streben für den Augenblick
den Sinn gesucht
im Weltenkleid
Sanft gewinnt die Kraft an Schwere
wie ein Loch
der Seele droht die Bodenleere
keine Chance - genutzt
lebe noch.
Geschrieben in Außer sich sein, fernblick | 2 Kommentare »
