Zeitenwende

Oh, welche große,
tiefe
Wut!
regt sich unter feinem Zwirn
Lavaglut
kocht mir das Blut

giftet auf
mein Herz und Hirn.

Ist schon wieder Zeitenwende?

Schicksal, legst Lektionen auf
Lebensabschnitt
schon zu Ende?

Wohin führt der Dinge Lauf

Sei es Prüfung oder Zeichen
mag schon folgen, muss ich bleiben?

Wohin weichen,
was erreichen

Zufall oder Wegbereiter?

Ja, in mir ist Zeitenwende.
Wohin auch immer
muss ich
weiter.

4 Responses to “Zeitenwende”

  1. deine texte gefallen mir, sehr aussergewöhnlich!
    bin über blogpoesie zu dir gelangt,
    gruss, maureen

  2. blogpoesie sagt:

    Rhythmus sehr gut passsend zum Thema.

    Zum Inhalt: „Man“ sagt ja alle 7 Jahre sei Zeitenwende

  3. Gedanquill sagt:

    @ nebenschauplatz

    „außergewöhnlich“.
    Das ist eine Feder,
    die ich mir betrachten muss.

    Danke Dir und lieben Gruss,
    Gedanquill

  4. Gedanquill sagt:

    @ blogpoesie
    Ich habe schon oft über diesen 7-Jahres-Rhythmus nachgedacht.
    In meinem Leben scheint es ihn zu geben.
    Die Zeitenwenden selbst dauern 1-2 Jahre.
    Sie beginnen mit einer drastischen Änderung, die weitere „Beben“ nach sich zieht.
    Ich weiss aber nicht, wie das bei anderen Menschen ist.

    Liebe Grüße,
    Gedanquill

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.