Wir sind zuviel

Wir horchen in die Tage,
empfinden sie als Plage.
und spüren uns als Nacht
sind um den Schlaf gebracht.

Wir denken uns in Liebe
doch fürchten Ihre Diebe,
erschaffen uns als Leben,
bedürftig ohne Geben.

Wir malen uns den Herrn,
zu seh’n ihn endlos fern.
In Schmerzen fast zerschellt,
so schwemmen wir die Welt.

Sei Schluss mit diesem Weltenfühlen!
als Igel roll ich mich zusammen,
geh wie ein Phoenix auf in Flammen!
Zur Trübsalsasche will ich kühlen.

Soll warmer, weicher Wind mich wehn
bin winzig, wichtig, Weltenteil.
Nicht Hoffen, Leben labt mein Heil
Will Welt nur wie ein Kinde seh’n.

2 Responses to “Wir sind zuviel”

  1. blogpoesie sagt:

    Na denn los . . .

    (Ich bin die Asche selbst, tausend Mal verglüht, und immr wieder sing ich meine Trauerlieder)

    LG
    Petros

  2. Gedanquill sagt:

    …bin dabei.

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