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Du stinkst!
Gesicht gelackt, starr wankt das Haar zum Tanz,
die Pferde scharren stumm in Stahl geschraubt
Er pfeift, die Flusen vom Jackett geklaubt.
Im Licht döst Chrom bewehrter Haubenglanz.
Zu spät! Geschwänzt der Nässe Rituale
stirbt Reiterstiefel’s Duft in neuem Leder.
Sie tief sich taucht in Hauch von Moos und Zeder,
verreibt der Spritzer Lehm, die Blässe und die Male.
Dem Löwenbrüllen gleicht der Pferde Schrei.
Sie stolpert hin zur Straße, halb gekleidet.
Im Walzenkreischen schmiert ihr Prinz herbei.
Ins Plüsch Sie pflanzt sich, schwach ihn meidet.
Wehrt der Hände pulen, schält sie frei.
Sein Hals sie rettet, spitzer Satz: Er leidet.
8 Antworten auf “Du stinkst!”
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6.12.2006 bei 12:25
Darüber werde ich erst einmal nachdenken.
8.12.2006 bei 23:01
Und zu welchem Ergebnis bist Du gekommen?
9.12.2006 bei 04:31
Ich sehe vor mir immer wieder ein Kinderkarussell. Aber . . .
9.12.2006 bei 15:41
Hallo Petros,
ich geb Dir mal nen Tip:
Märchenprinz trifft Naturweib
…oder böser formuliert:
Lackaffe vom Dorf trifft Pferdenärrin
Beste Grüße,
Gedanquill
9.12.2006 bei 15:54
Na, da sag ich denn einfach mal: VOLL DANEBEN!
9.12.2006 bei 16:06
Ja, wahrscheinlich hast Du recht.
Formal Sonett in 5hebigen Jamben (Pentameter),
originelle (naja, unübliche) Metaphern,
Versausgänge korrespondierend zum Inhalt, aufgebaut nach These, Antithese und Synthese.
Aber inhaltlich kommt irgendwie nichts an, vermutlich auch nichts rüber.
Sonett: Schwierig, schwierig…
9.12.2006 bei 16:42
Treffer!!!
Ich meinte nicht dein Gedicht, sondern meinen kläglichen Versuch das Rätsel zu erfassen. Interpretationsversuch will ich das gar nicht nennen.
Ich versinke vor dem Experten in Grund und Boden. Deine Texte sind für mich wohl eine Nummer zu groß. Werde mich hier künftig mit flapsigen Bemerkungen zurückhalten.
LG
Petros
9.12.2006 bei 16:52
Bist Du verrückt?
Nimm mich und meine Texte bloß nicht zu wichtig.
Gönne Dir eher ein leichtes Schmunzeln,
weil sich der Pedant (ich) in handwerklichen Übungen die
Gedanken verknotet.
Liebe Grüße,
Gedanquill