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- 25.6.2009: Des Toren linkes Ohr
- 19.6.2009: Guantanamerika
- 4.3.2009: So ein netter Versuch
execution
hände hat man mir gebunden.
schweiß stinkt beißend mir ins hirn
aus der Augen zwängend zwirn
seelenahnen riecht die stunden.
haltung zwingt das kreuz der hände
selbst in bande eingeschlungen
schleichend scharf ins fleisch gedrungen
fingerkuppen streicheln wände
rotz und regen kühlt die wangen
so wie schrei und spott das ohr
steh’ mir selbst betrachtend vor
seh mich atmen hör mich bangen
schmerz im arm stößt mich ins ich
platze auf in hass und fieber
schneller tod ist wär mir lieber
augen frei und messerstich!
Halte ein, lebloses Tier!
Ich! Bin Leben! Kann mich ändern!
Schrei ich denn zu Kleiderständern?
Ohh, erkenn’ den Mensch in mir!
hähme grinst durch tränenfluss
zentnerschweres kinngewicht
fairer abschied ist das nicht
schwarz allein leer gähnen schuss…
5 Antworten auf “execution”
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6.1.2007 bei 07:36
Herbe Selbstkritik?!
Gruß
Petros
6.1.2007 bei 17:15
also ich seh da eine sehr berühmte person mit graubschwarzen haar und unklarem blick am galgen hängen…
“zentnerschweres kinngewicht, fairer abschied ist das nicht”
gefällt mir gut wie du den tod vor augen, unwiderruflich, beschrieben hast. was man da wohl als letztes denkt?
lieben gruss, maureen
6.1.2007 bei 20:02
@Petros:
Hallo Petros,
nein, ein rein lyrisches Ich. Maureen lag da ziemlich richtig.
Ich bin meines Wissens derzeit nirgendwo zum Tode verurteilt…
…hoffe ich.
@Maureen:
Ja, das war die Inspiration zu diesem Dings. Du hast es treffend beschrieben
Vielen Dank für Eure Kommentare!
Liebe Grüße,
Gedanquill
6.1.2007 bei 20:43
. . . zum Tode sind wir alle verurteilt, früher oder später.
LG
Petros
PS: Diese Hinrichtung war mir irgendwie zu naheliegend . . .
6.1.2007 bei 21:29
Hallo Petros,
ich empfinde das nicht als Verurteilung, zumindest im Moment nicht.
Es ist ja auch nicht genau diese Hinrichtung, sonst wäre es ja der Galgen gewesen. Aber: Es ist eine Hinrichtung.
Liebe Grüße,
Gedanquill