Meiner Elfentochter

Blaue Augen, welch Zauber in Dir,
klar und fragend so schaust Du mich an.
Suchst und findest den Schützer in mir,
bindest zärtlich den Vater und Mann.
Heilige Schwüre würd‘ ich auf Dich leisten.
Unverdorbenes Wissen und Wollen,
künftig das Rückgrat für Müssen und Sollen.

Edelsteine in Seide gefasst,
Sonnenfunkelnd Dein zartes Gesicht
Haut und Ohren von Elfen Du hast,
unantastbare Aura von Licht.
Werd‘ Dich bewahren vor Diebischen, Dreisten.
Sanft beherrscht ist Dein zärtliches Werben,
Fäden der Liebe spinnst ohne Verderben.

Schon als Baby von himmlischen Duft
war Dein samtiges, glänzendes Haar.
Fast zerbrechlich sensibler Verstand
führt Dich stetig durch Leben und Jahr.
Glück und Erkenntnis erfahre im meisten.
Taktgefühl hast schon immer besessen,
liebenden Vater darfst Du nicht vergessen.

4 Responses to “Meiner Elfentochter”

  1. blogpoesie sagt:

    „Elfen“tochter – Das klingt für mich ahnend nicht unbedingt sehend.
    Eine Liebeserklärung an eine Tochter, die einem im Herzen aus nächster Nähe begegnet und doch elfenhaft fern ist?

    Wahrscheinlich wieder voll daneben . . .
    aber ich gebe nicht auf.

    LG
    Petros

  2. Gedanquill sagt:

    Lieber Petros,

    das ist eine sehr schöne Interpretation, die ich nicht bedacht habe, die aber tatsächlich zutrifft (weil es dieses mal kein lyr. Ich ist, das schreibt, sondern ich selbst).

    Meine Tochter nenne ich schon von jeher Elfentochter, weil sie leicht spitz zulaufende Ohren hat und von sensibel zarter Empfindlichkeit aber auch Unnahbarkeit (das passt also schon) ist.

    Das Dings beschreibt das Lieben und Loslassen Müssen eines Vaters.

    Liebe Grüße,
    Gedanquill

  3. deine tochter muss ein wunderbar zartes geschöpf sein. schön, wie du sie beschreibst. lieben gruss, maureen

  4. Gedanquill sagt:

    Liebe Maureen,

    vielen Dank für Deine Zeilen.
    Für mich ist meine Tochter genauso, wie Du sie beschreibst.

    Liebe Grüße,
    Gedanquill

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