Fünf Dinge

Ein Stöckchen für Stefanie

Der Dinge fünf, nur mir bekannt,
gewünscht von mir nicht, doch beschert.
Das Tor in mein verborg’nes Land
verschlossen. Schlüsselloch gewährt.

Nur ein einzig Band für ewig
schwor in Liebe ich vor Jahren.
Erstes Bändlein war zu wenig
rein und wert in Schmerzgefahren.

Der Töchter zwei sind mir geschenkt,
ein Weiteres strampelt in den März.
Beruflich bin ich selbst gelenkt,
und lebe ganz mit Kopf und Herz.

Vier Räder, meine Leidenschaft,
von Kindesbeinen an gespürt,
für Formen und geballte Kraft,
sind jetzt in Sinn und Zweck geschnürt.

In jedem fünften Frühlingswerben
Venedig bettet unser Herz
wo einst versprochen bis zum Sterben
erwacht Erinnern, Glück und Schmerz.

Versiegt Euch dieses Rinnsal wieder,
ihr habt gekostet von den Tropfen.
Der Dinge fünf schrieb ich hier nieder
das sechste birgt ein neuer Stopfen.

3 Responses to “Fünf Dinge”

  1. blogpoesie sagt:

    Eine ganz besondere Art, ein Stöckchen zu beantworten.
    Ich glaube, dass ich alles entschlüsselt habe. 😉

    LG
    Petros

  2. schönes stöckchen, gut gemacht!
    liebe grüsse maureen

  3. Gedanquill sagt:

    @Blogpoesie:

    Ja, was soll ich sagen? Wahrscheinlich hast Du.:)

    @Maureen:

    Danke Dir für Dein Lob!

    Liebe Grüße,
    Gedanquill

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