Ätherall

Göttlich rein durchhaucht mich was,
ein Vergessen, ein Verblassen.
Reinigt mir das Stundenglas,
trennt die Fesseln, die mich fassen.

Fremdvertraute Atemseele
löst mein Zwingen, läßt es baumeln.
Tränen rinnen durch die Kehle,
ohne Lehne müsst ich taumeln.

Welcher Einklang, dieser Friede!
Klippen schmelzen, Felsen kippen.
Seufzerfallen tiefster Tide
löscht den Harm mir auf den Lippen.

Alles Schwinden ist ein Fließen,
ein Vergießen in den Winden.
Bindet nur mich das Genießen,
aufgelöst mich selbst zu finden.

2 Responses to “Ätherall”

  1. blogpoesie sagt:

    So war denn mein mehr oder weniger regelmäßiges Nachschauen nicht umsonst…

    Ich freue mich, wieder einmal von dir zu lesen.

    LG
    Petros

  2. Gedanquill sagt:

    Hallo Petros,

    Du bist wahrlich ein treuer Leser. Vielen Dank für Deinen Besuch hier!

    Beste Grüße,
    Gedanquill

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.