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Archive für 1.12.2007
Persimon
1.12.2007 von Gedanquill.
Die Kraft des Lichts bricht
kahle Zweige vor dem Gesicht
durch die Wolkenschicht
nicht so leicht wie ein Adler
entflieht Persimon dem Ast
Geschrieben in Haiku, Ende | 2 Kommentare »
Abendmahl
1.12.2007 von Gedanquill.
Der Wille ward frei durch den Schmerz
des Menschensohns opferndes Fügen.
Zum Heil weist den Geist nur das Herz,
Verstand ist die Schale für Lügen
Und Qual.
Ich sehe die Hoffnung der Liebe
zum Darwin’schen Wandel der Glut,
zum Dulden der Hiebe und Triebe
der mordenden, sterbenden Brut
Großer Zahl.
Der Rotwein ist Blut meiner Sünden,
der Laib Frucht für meine Begier.
So schluck ich das mahnende Künden,
von Liebe als göttlicher Zier
Deiner Wahl.
So schmecke ich täglich die Traube
als Sünde mir gänzlich gewahr.
und speise im ehrlichen Glaube,
dass dieses Dein Ansinnen war
Aus dem Gral.
Geschrieben in Anfang, Sein Ich sein, Ende, pfeilblickfern | Keine Kommentare »
Nackenknacken
1.12.2007 von Gedanquill.
Recht!
Gerecht,
Gericht,
Gerücht,
Geruch,
Bruch.
Ruch;
Fluch.
Gott…
Als
der Hals
trotz Gewicht
nicht sofort bricht,
ihn der Henker packt,
so dass der Nacken knackt.
Zuckend stirbt der Hände Kampf
das letzte Würgen stockt im Krampf.
Alles Fleisch wird plötzlich schwer
Seele baumelt, hin und her.
Kälte presst Gewicht
in ein Gesicht
voller Pein
zum Stein.
Gebein.
Geschrieben in Unfertig, Ende | Keine Kommentare »
