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« Nackenknacken | Persimon »
Abendmahl
Der Wille ward frei durch den Schmerz
des Menschensohns opferndes Fügen.
Zum Heil weist den Geist nur das Herz,
Verstand ist die Schale für Lügen
Und Qual.
Ich sehe die Hoffnung der Liebe
zum Darwin’schen Wandel der Glut,
zum Dulden der Hiebe und Triebe
der mordenden, sterbenden Brut
Großer Zahl.
Der Rotwein ist Blut meiner Sünden,
der Laib Frucht für meine Begier.
So schluck ich das mahnende Künden,
von Liebe als göttlicher Zier
Deiner Wahl.
So schmecke ich täglich die Traube
als Sünde mir gänzlich gewahr.
und speise im ehrlichen Glaube,
dass dieses Dein Ansinnen war
Aus dem Gral.
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