Schnupftuchfetzen und Demento

Winke, winke, meint sie mich?
Huch, ich lächle, sie jetzt auch,
wie ich wachse aus dem Bauch.
kenne ich Sie wissentlich?

Oh, jetzt kommt sie zu mir hin!
Mach ich, lass ich, fass ich das?
Warum hat sie soviel Spass?
Oh, ich kratze mich am Kinn,

schau‘ verlegen auf die Uhr,
und dann wühl‘ ich in der Jacke,
Schnupftuchfetzen, welche Schande,
bin ich völlig aus der Spur?

Fummelfetzen an den Fingern,
und mein hektisch Taschenspiel
beult herum, doch hilft nicht viel.
Hilft mir Lutschen an den Dingern?

Prima, Hände find nun fauber,
doch waf pappelt an der Lippe
fo alf Tütenmonfterkippe?
Weifer Ftreif auf grünem Schnauber!

Mit dem Rücken meiner Hand
wische ich durch mein Gesicht
alles weg – ich find es nicht!
Fähnchen weiss, an Schädelwand,

flattert aus der Restfrisur.
Uhh, verlegen weggeduckt,
Glocken schnell zurechtgejuckt,
kämmen Finger Korrektur.

Doch woher kommt der Geruch?
So intim und so persönlich?
Täglich wasch ich mich gewöhnlich!
Großer Glockenfingerfluch!

Kann so nicht zur Arbeit gehen,
hab‘ kein Deo aufgelegt.
Was hat mich so aufgeregt?
Weit und breit ist nichts zu sehen.

Warum ist die Frau so heiter?
Aber Paps, was machst Du hier?
Sollst doch gar nicht vor die Tür!
?!? – Besser ist, ich gehe weiter…

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