Abschied für Immer

Dir glitzern Tränen im Gesicht,
Mein Blick stellt immer nur die Fragen
im uferlosen Sehnen nicht,
auch unerfüllt bleibt mir das Leid,
nichts treu und bindend mehr zu sagen.

Und jäh blitzt auf der Hoffnungsschimmer,
mich zweifelnd wieder neu zu quälen!
Ein Sprung im Glas verwächst sich nimmer,
er wächst im Missklang und im Streit;
bricht stur in Scherben, wer darf zählen?

Dein langer, letzter, lieber Blick
verwandelt sich in fremdes Starren.
Ich weiß, es gibt hier kein Zurück;
so süß gereift ist diese Zeit,
Gefühl lebendig zu verscharren.

5 Responses to “Abschied für Immer”

  1. blogpoesie sagt:

    Klangvoll schwere Töne…

    LG
    Petros

  2. Gedanquill sagt:

    Hallo Petros,

    was meinst Du damit?

    Beste Grüße,
    Gedanquill

  3. blogpoesie sagt:

    Klangvolle Töne = Worte, Wortbild, Rhythmus…
    Schwere Töne = der inhaltliche Aspekt

    LG
    Petros

  4. lieber gedankquill
    schönes gedicht, trauriger abschied,
    vor allem, wenn man dem titel beachtung schenken will.
    lg maureen

  5. Gedanquill sagt:

    Hallo Maureen,

    schön, dass Du wieder einmal vorbeischaust.

    Dank und Grüße,
    Gedanquill

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