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- 25.6.2009: Des Toren linkes Ohr
- 19.6.2009: Guantanamerika
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- 20.2.2009: Magenmeditation
Archive für Juni 2009
Des Toren linkes Ohr
25.6.2009 von Gedanquill.
Ein Tor verlor sein linkes Ohr,
ganz leise, unbemerkt und still.
Das kam ihm ziemlich seltsam vor,
warum sein Ohr nicht bleiben will?
Dies Ohr war ihm nicht wohl gesonnen,
von außen fing es nur den Schmutz.
nach innen ist er dann geronnen,
und drinnen hat er so gesponnen,
dass es fiel ab wie feuchter Putz.
So schritt er aus, es aufzufinden.
und fand es schlafend in der Sonn’.
Doch als er es wollt an sich binden,
flog es sogleich wieder davon.
Der Tor, der nickt bedeutungsschwer:
Was einmal war von Licht durchflossen,
das kommt zu einem Tor nicht mehr.
Er warf den Mund gleich hinterher,
das Auge hat sich angeschlossen.
So war sein Kopf nun wohl verschlossen
mit allem Schmutz, der drin verblieben.
Im Sonnenschein hat er genossen,
sich innerlich neu durchzusieben.
Und rechtes Auge, zweites Ohr,
verhielten sich mucksmäuschenstill,
dass nicht bemerkt, der brave Tor,
was er noch nicht im Dreck verlor.
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Guantanamerika
19.6.2009 von Gedanquill.
Die Gefangenen sihind frei,
wer kann sie erwarten?
Sihi fliehen vohobei,
aus düsteren Staaten.
Kein Mensch will das wissen,
ein jeder wird beschissen.
eine Bleibe auf Palau sei:
Neu gefahangen und frei!
Geschrieben in Nasqualmbluten, Außer sich sein, fernblick | Keine Kommentare »
