Antwort auf die Impertinenz einer Scheinbaren

Wahrer, Macher, Revoluzzer,
Staatsmänner und Klinkenputzer,
schreiben nicht aus Wichtigkeit,
dafür fehlt die knappe Zeit.

Nur, wenn man in stillen Stunden
Schlüsselzeiten neu bedenkt,
wahr, geträumt oder erfunden,
spürt man wie das Leben lenkt.

Und, dass man dies anderen schenkt,
was man sich hernach ersonnen,
in den Rythmen und den Reimen,
um Essenzen zu verleimen,
hat man nicht aus Protz begonnen,
wie der Leser oft sich denkt.

Nein, es ist der Wunsch nach Sphären,
die dem Wissen Raum erschließen.
Soll das Wort zur Kenntnis gären,
darf es nicht im Kopf zerfließen.

Eine Pflanze aus Gedanken,
bahnt sich schöpferisch Gestalt.
An den Blättern und den Ranken
wünschen wir Betrachtern Halt.

Mag vielleicht des Lesers Regung
Scherung oder Nahrung geben,
dass wir dann mit neuer Prägung
Wege zur Erkenntnis leben.

Die Impertinenz einer Scheinbaren:
http://lyrische-zwischenzeilen.blogspot.com/2009/07/die-impertinenz-einer-scheinbaren.html

3 Responses to “Antwort auf die Impertinenz einer Scheinbaren”

  1. blogpoesie sagt:

    Vielleicht nicht der richtige Platz hier, aber dennoch:

    Alles Gute für 2010.
    Gruß
    Petros

  2. Gedanquill sagt:

    Hallo Petros,

    Danke für Deine Wünsche.
    Dir auch alles Gute für 2010.

    Beste Grüße,
    Gedanquill

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