Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie kinngewicht.
- Anfang (5)
- antithesis (4)
- Außer sich sein (12)
- Bebflirren (2)
- deltarium (10)
- Ende (15)
- federnschwindel (7)
- fernblick (9)
- Haiku (2)
- hüpfballherz (7)
- kinngewicht (3)
- lochzitter (4)
- Nasqualmbluten (6)
- pfeilblickfern (11)
- schmerzdruckwatte (7)
- Schneetreiben (1)
- Sein Ich sein (19)
- tropftrudelschwere (2)
- tryptichon (3)
- Unfertig (5)
- Wartesaal (6)
- 10.3.2010: Bruchade - ein Abzählreim
- 4.2.2010: Oben auf dem Pass
- 19.8.2009: Antwort auf die Impertinenz einer Scheinbaren
- 2.7.2009: Wahre Liebe
- 2.7.2009: Trommelfell
- 25.6.2009: Des Toren linkes Ohr
- 19.6.2009: Guantanamerika
- 4.3.2009: So ein netter Versuch
- 20.2.2009: Aschermittwoch
- 20.2.2009: Magenmeditation
Archiv der Kategorie kinngewicht
Träne des Himmelsstürmers
18.1.2007 von Gedanquill.
Viele tausend Meter tief
fällt ein einzig Tränentropfen.
Stummer Schrei um Hilfe rief,
Lebensloch ist nicht zu stopfen.
Pfeile lechzen nach dem Herzen,
Sonne dörrt den Willensflug.
Anmut deckt die Weglustschmerzen,
Es ist zu sehr nicht genug.
Kräftig weiches Flügelschlagen,
Flucht nach vorne, hoch hinaus.
Wille kann die Seele tragen,
nur der Körper stirbt sich aus.
Sieh ersehnend diesen Berg,
Ziel im Zehren von der Zeit,
einzig lebend Landelicht.
Höchste Ruh vollbringt das Werk,
lindert Sturz und Immerleid.
Geschrieben in Unfertig, Sein Ich sein, pfeilblickfern, kinngewicht | 3 Kommentare »
Wächter der Nachtburg
13.12.2006 von Gedanquill.
Die Gedanken sind so frei,
mussten mir verloren gehen.
Standen eben mir noch bei,
flohen ohne umzudrehen.
Draußen schluckt die tiefe Nacht
feuchtes Brennen meiner Augen.
Einsam halt ich meine Wacht,
muss dem Tag die Luft aussaugen.
Vater Schlaf mit seiner Decke
kann mein Burgtor nicht durchqueren.
Unbewacht ist keine Ecke
meiner Hallen finstren Leeren.
Hohlpelz meiner Jagd im Kreis,
wacker hältst Trophäenlast.
Krampfe dich, Etappenpreis,
bis der Nacht Gewand verblasst.
Geschrieben in Sein Ich sein, schmerzdruckwatte, kinngewicht | 1 Kommentar »
Herzenshüter
3.12.2006 von Gedanquill.
Der Trüben Tränen tragen Trauer,
wie Stein die stille Zornesmauer.
Der Grube Grund zum Grab gehoben.
Der Liebe Leid läßt Leere loben.
Herr, heil’ger Hirte, Herzenshüter!
Im Geist gebroch’ne Gramgemüter
steh’n suchend starr im Seelensumpf.
Ihr Denken dunkelt dämmrig dumpf.
Ihr Wollen weicht in Wahn und Weinen,
zieht zehrend zu den Gruftgebeinen.
Hilf heilen hinterblieb’ne Herzen!
Sieh die schleifend scharfen Schmerzen!
Dein Himmel sei der Hoffnung Hort,
schützt schweigend vor den schwarzen Schatten.
Gestatte nicht ein Selbstbestatten,
der Müden eig’nen Meuchelmord.
Geschrieben in Sein Ich sein, kinngewicht | 2 Kommentare »
