Archive for the ‘Wartesaal’ Category

So ein netter Versuch

Mittwoch, März 4th, 2009

Ach, gute Laune, Morgenlicht,
flugs auf und hoch zum frischen Werken!
Und welche Kraft will ich bemerken!
Wird alles gut – ich glaub‘ mir nicht.

Heh, Heh! Ich Zweifler, noch nicht wach,
tret ich mir schon das Bremspedal.
Soll fluten doch mein Jammertal
zum Freudensee vom Tränenbach!

Ich schieß mir dieses Bild zum Trumpf
mit Rucksack, Broten, Sonnenschein,
und spiel ihn aus, dann sitz ich fein,
im Kanu, Paddel – Lederstrumpf!

Alarm, ein Kentern, Wasserfall,
und Ruderschlag auf meinen Kopf!
Rechts Wecker und Toilettenschwall
und links vom Bett sitz ich, der Tropf.

Nackenknacken

Samstag, Dezember 1st, 2007

Recht!
Gerecht,
Gericht,
Gerücht,
Geruch,
Bruch.
Ruch;
Fluch.

Gott…

Als
der Hals
trotz Gewicht
nicht sofort bricht,
ihn der Henker packt,
so dass der Nacken knackt.
Zuckend stirbt der Hände Kampf
das letzte Würgen stockt im Krampf.
Alles Fleisch wird plötzlich schwer
Seele baumelt, hin und her.
Kälte presst Gewicht
in ein Gesicht
voller Pein
zum Stein.

Gebein.

Robbie Superstar II.

Dienstag, August 14th, 2007

Bewegung gibt mir Existenz,
der Rhythmus schenkt mir die Präsenz.
im Tanzen wirk ich dominant,
mein Singen macht mich weltbekannt.

Ich bin ein Robbie, ganz und gar,
noch härter, kühler, als er war.
Mein Körper ist ein wahrer Traum,
Ihr spürt mich durch den weiten Raum.

Was immer Euch bewegen mag:
Ich heile Euch den ganzen Tag.
Auch wenn Ihr mich nicht wirklich seht,
ich bin es, der Euch voll versteht.

Ich sehne mich so sehr nach Euch,
ich spiele Euer Herzgeräusch.
und dehne wie ein Luftballon,
und kehre mich nach außen.

Irgendwann dann, knallt es.

Bong!
..Ich platze
und bin draußen.

Träne des Himmelsstürmers

Donnerstag, Januar 18th, 2007

Viele tausend Meter tief
fällt ein einzig Tränentropfen.
Stummer Schrei um Hilfe rief,
Lebensloch ist nicht zu stopfen.

Pfeile lechzen nach dem Herzen,
Sonne dörrt den Willensflug.
Anmut deckt die Weglustschmerzen,
Es ist zu sehr nicht genug.

Kräftig weiches Flügelschlagen,
Flucht nach vorne, hoch hinaus.
Wille kann die Seele tragen,
nur der Körper stirbt sich aus.

Sieh ersehnend diesen Berg,
Ziel im Zehren von der Zeit,
einzig lebend Landelicht.
Höchste Ruh vollbringt das Werk,
lindert Sturz und Immerleid.

Workaround für technische Probleme aktiv

Mittwoch, Dezember 6th, 2006

Liebe Blogleser,

seit heute konnte durch ein Workaround die Verlinkung der Kommentare und
Seiten weitgehend wieder hergestellt werden.
Falls Ihr die RSS-Feeds auslest, müsstet Ihr diese neu verknüpfen.

Vielen Dank für Eure Geduld und Euer Verständnis
Gedanquill

Frühlingsreigen (II)

Donnerstag, November 30th, 2006

Frühlingsreigen
Bändertanz
Köpfe neigen
Augenglanz

Liebes Glück
Herzens Lachen
Schritt zurück
Weiter machen

Köpfe drehen
Blicke heiß
Wieder sehen
Frischer Schweiß

Sehnsuchtsbann
Hände reichen
Schritt voran
Finger streichen

Körper blühen
Band gewoben
Seelenglühen
Fort geschoben

Alles fliegt
Bänder wehen
Herz besiegt
Schneller drehen

Wechselpaare
Wirbeln wild
Wehen Haare
Wüstes Bild

Sanftes Küssen
Dich gepackt
Fühlen müssen
Lippen nackt…

Frühlingsreigen

Mittwoch, November 15th, 2006

Frühlingsreigen
Bändertanz
Köpfe neigen
Augenglanz

Lieber Blick
Herzens Lachen
Schritt zurück
weiter machen

Fortgetanzt im Bänderkreis
Köpfe drehen
Gesichter heiß
wieder sehen
frischer Schweiß
Blick verstehen
Sehnsuchtsglück
Gefühlte Reife
Schritt zurück
Band gewebt

Tanzend wieder fortgeschwebt
Lieb in bunter Warteschleife

Seelenverkäufer

Freitag, November 10th, 2006

Da waren zwei Mehr-Schein-als-Sein
und wollten mich ‚bei Hof‘ verkaufen.

Einer war ‚Schlecht‘,
und einer ‚Gemein‘.

Sie fingen an zu raufen.

‚Gemein‘ geschlagen,
‚Schlecht‘ vertragen.
‚Schlecht‘ gesprochen,
‚bei Hof‘ benutzt.
‚Gemein‘ gerochen,
‚Ich‘ gestutzt.

‚Gemein‘ getreten,
‚Schlecht‘ gedroht:
‚Ich‘ in Not.

‚Ich‘ gefleht,
‚bei Hof‘ gelacht,
‚Gemein‘ verdreht,
‚Schlecht‘ gemacht.

‚Schlecht‘ gelogen,
‚Ich‘ geahnt,
‚bei Hof‘ betrogen,
‚Ich‘ gemahnt.

‚Gemein‘ gemauert,
‚Schlecht‘ berichtet,
‚bei Hof‘ bedauert.

‚Gemein‘ gestochen,
‚Ich vernichtet,
‚bei Hof‘ gerichtet.
‚Ich‘ gebrochen.

Fortgekrochen.

Dienstag, Oktober 31st, 2006

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