kopfguss

Die Welt drückt in meinen Kopf und stapelt sich dort in kleinen Federn.
Die Last aus jeder Federseele – beschwert sich selbst.

Als stummgefühlte Bildgeräusche beschneien sie Wissen zu Erinnerung zu Ahnung.

Innere Hände wedeln vergeblich um Sicht auf das hinteraugenklare Ich. Wühlen nach Ordnung tiefer in den fahnenbewerten Seelen, nun beidseitig entnabelt.
Äste reißen für immer auseinander. Der Kopf ist eine Schneekugel.
Welch Federschwindel durchtobt mein Ich, es zieht ein Fühlen im hintersten Eck.

Der innere Deckel schließt nicht ganz.
Verklumpt zu Watte senkt sich der Nebel, wird flüssige Geräuschlosigkeit.
Mein Denken verstummt zu einem lautlosen Ausatmen.

Nur der Regen bringt mit seinem Trommeln das Herz wieder zum Schlagen.

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